die Hilfe mehrerer B-Jugend Spieler setzen, auch hier noch mal ein Danke.
Wir begannen das Spiel jedoch sehr unkonzentriert und ließen Meerane zunächst gut kombinieren, konnten jedoch die Torchancen der Gäste zunichte machen. Wir steigerten uns langsam hinein, die Führung für uns kam dennoch überraschend. Nach einer Ecke von Felix Haubold schraubte sich Nick Schüppel, das personifizierte Kopfballungeheuer, am langen Pfosten hoch und nickte unnachahmlich ein, 1:0 (10.). Wir verdienten uns die Führung im Nachhinein, da wir vor allem im Mittelfeld besser ins Spiel fanden und dort viele wichtige Zweikämpfe gewannen. Schon da kam erstes Gift in die Partie, da beide Mannschaften sehr robust spielten, gab es viele kleine Fouls und die Emotionen kochten hoch. Bis zur Pause legte Meerane dann jedoch einen Gang zu und konnte nach einem stark vorgetragenen Angriff per Flachschuss aus rund 5 Metern den Ausgleich erzielen, 1:1 (33.). Die letzten Minuten bis zur Pause verliefen dann mehr oder weniger ereignislos, da beide Mannschaften gegnerische Offensivaktionen bereits früh unterbanden und so ging es mit dem Unentschieden in die Kabinen.
Nach dem Wiederanpfiff erlebten die Zuschauer im Sportpark eine zweite Hälfte voller Dramatik und Spannung. Zunächst nahmen wir einen Doppelwechsel vor, sowohl Felix Haubold als auch Paul Grümmert verließen das Spiel, während Jari Schramm und Luis Lohs eingewechselt wurden. Das Spiel begann dann damit, dass der Stürmer der Gäste nach einem langen Ball allein auf Hans Hähnel zulief, den Ball an diesem vorbeilegte und per Foul vor dem Strafraum gestoppt wurde. Die Folgen waren Freistoß für Meerane und Gelb für unseren Abwehrchef. Doch die Ereignisse sollten sich nun überschlagen. Der Freistoß aus gut 20 Metern flog knapp über den Querbalken. Den folgenden Abstoß führten wir kurz aus und begannen das Spiel aufzubauen, bis Nico Wünsche auf der linken Seite zum Sprint ansetzte und den Ball am Gegenspieler vorbeilegte. Dieser wollte den Ball spielen, zog voll durch und traf nur die Beine unseres Verteidigers, die Entscheidung des Schiedsrichters war eine glatte Rote Karte, (52.). So agierten wir nun in Überzahl und diese numerische Überlegenheit sollten wir sofort auskosten können. Einmal mehr entwischte der agile Alexander Piechatzek auf dem linken Flügel seinem Bewacher, der ihm nur unsanft in die Parade fahren konnte und so bekamen wir einen Freistoß auf dem linken Flügel zugesprochen. Diesen brachte unser Kapitän Niklas Mühlig scharf auf den Fünfmeterraum, wo Hans Hähnel im Stile eines Mittelstürmers goldrichtig stand und nur noch den Fuß hinhielt. Unhaltbar schlug der Ball im langen Eck ein, 2:1 (57.). Bald darauf hatten wir die Chance noch ein Tor draufzulegen. Erneut war Alexander Piechatzek der Initiator und flankte den Ball in den Strafraum. Dort konnte der Verteidiger sich gegen die physische Präsenz von Niklas Mühlig nur mit dem Ellenbogen helfen und stieß ihn klar zu Boden. Es gab einen Pfiff und der Unparteiische zeigte auf den Punkt. Unser Kapitän wollte sich der Sache selbst annehmen, legte sich den Ball zurecht, nahm ein paar Schritte Anlauf, stemmte die Arme in die Hüften und atmete tief durch. Dann lief er an und schoss in die gleiche Ecke, für die sich auch der Torwart entschieden hatte, Chance vertan (65.). Doch wir ließen uns davon nicht beirren und spielten weiter sehr guten Fußball. Hinten standen wir sehr sicher und ließen kaum bis gar nichts anbrennen und vorne suchten wir mit Kontern die Entscheidung. Es dauerte jedoch ein wenig, bis Ben Martens in den Strafraum eindrang und dort regelwidrig zu Fall gebracht wurde und erneut gab es Elfmeter für uns. Erneut legte sich Niklas Mühlig den Ball hin und erneut gab es die gleiche Prozedur wie beim Pendant 15 Minuten vorher. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass unser Kapitän dem gegnerischen Torwart diesmal keine Chance ließ und den Ball in die andere Ecke versenkte, 3:1 (80.). Danach war das Spiel entschieden, Meerane warf alles nach vorne doch unsere Defensive hielt bravourös stand.
Mit einer Serie von drei ungeschlagenen Spielen in Folge verabschieden wir uns in die Winterpause. Es gilt diese herausragende Form zu konservieren und im Frühjahr erneut anzugreifen, damit wir mit den hinteren Plätzen schnell nichts mehr zu tun haben.
Jetzt aber erstmal allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

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